Die digitale Heldenreise

Anfang Dezember 2018 findet in Frankfurt der #DigiDay18 statt. Die Veranstalter stellen im Rahmen einer Blogparade unter dem Titel #fitnessprogramm4punkt0 auch die Frage nach digitalen Tools. Ich bin überzeugt: Digitale Tools erleichtern das Leben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie meine Arbeit ideal strukturieren. Sie ermöglichen mir Zugriff auf meine Projekte an jedem Ort zu jeder Zeit, sodass ich Projekte zielführend vorantreiben kann.

Zum digitalen Held werden?

Ich freue mich auf den #DigiDay18, denn er stellt eine Plattform zum Lernen, Austauschen und Experimentieren für Digital Heroes dar. Und so wie Batman, der dunkle Ritter und Held Gothams, seinen Gürtel mit all den coolen Gadgets hat, so hat der “digitale Held” heutzutage eine ganze Reihe Apps und sonstige digitale Helfer, um sich der Ungewissheit und den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen.

Wir beschützen zwar keine Städte oder Planeten und haben dennoch vieles mit fiktiven Helden gemein. Helden wie Batman, Flash, Iron Man oder Thor beschützen stets die Bewohner ihrer Städte und Planeten. Ihr Heldendasein ist jedoch auch stets an das Bedürfnis des Wohls ihrer Familien und Freunde geknüpft. Und in eine ähnliche Richtung kann man wohl auch das Wortspiel um die Digital Heores des #DigiDay18 deuten. Denn die Veränderung der Arbeitswelt und die aufflammende Begeisterung vieler junger Arbeitnehmer und Selbstständiger für Themen wie New Work, Arbeit 4.0 etc. hängt zweifelsohne auch mit der Priorisierung der Familie zusammen.

Disruption überall

Die Begrifflichkeit Arbeit 4.0 versucht dabei die Veränderungen unseres Arbeitslebens durch Prozesse des digitalen Wandels zu beschreiben. Runter gebrochen ermöglicht uns ein passendes Endgerät mit Internetzugang und den richtigen Tools völlig flexibel an einem Projekt zu arbeiten. Starre Kernarbeitszeiten oder Ortsgebundenheit werden damit zu Parametern der Vergangenheit. Arbeit 4.0 definiert stattdessen neue Standards und das auch für den Themenbereich Führung und Management. Agile Arbeitsmethoden, Holokratie oder Ambidexterie treten zunehmend an die Stelle autoritärer Führung und Silokultur. Digitale Tools werden zahlreiche Jobfelder in naher Zukunft zunehmend beeinflussen als ohnehin schon, wenn die Aspekte von New Work und Arbeit 4.0 die Disruption der Arbeitswelt noch stärker vorantreiben.

Mein Homescreen

Der Homescreen meines Smartphones zeichnet bereits ein solches Bild. Er ist zu klein, als dass er alle Apps auf einmal anzeigen könnte. Mit der typischen Wischgeste nach links finden sich auf den Folgescreens Widgets für Kalender, Lesezeichen, Mails und To Do’s. Vor allem der Homescreen soll mir schnellen Zugriff auf die wichtigsten Bereiche des Alltags liefern. Es gibt beispielsweise einen Folder für Social Apps und Messenger, einen Folder für die Software-Tools rund um meinen Job oder einen Folder der meine Apps zum Thema Fantasy Football bündelt. Nur wenige Apps schaffen es als Einzelsymbol auf den Startbildschirm.

Die wichtigsten Tools an meinem “Batbelt”

Eine dieser Apps ist OneNote. Sie ist auf meinem Rechner im Büro, meinem iPad und meinem Telefon installiert und synchronisiert. Wofür ich früher ein Notizbuch genutzt habe, nutze ich heute OneNote. Schaue ich mir eine Location für einen Event an, halte ich mir meine Gedanken fest. Auch scribble ich alle Entwürfe für Texte oder grundsätzliche Ideen auf eine der Seiten im digitalen Notebook. Höre ich spannende Gedanken auf Konferenzen oder Workshops landen auch die in der App. Ich spare mir das Abschreiben, unnötige Zettelwirtschaft und etwas nachhaltiger sollte es auch sein. Diese Arbeitsweise bietet gerade in Meetings häufig den Clash der Kulturen, denn mein Tablet oder Phone sind nicht “cool old school” wie ein Ledereinband oder der Mont Blanc Schreiber.

Wenn ich dienstlich unterwegs bin ist unsere Telefonsoftware Xphone der ideale Begleiter. Ich habe alle Kontakte unseres CRMs im integrierten Telefonbuch, muss nur den Namen suchen. Über eine simple Follow Me Funktion landen alle Anrufe direkt auf dem Smartphone und auch meine Anrufe gehen über die Bürodurchwahl beim Gesprächspartner ein. Niemand muss überlegen, welche Nummer er wählt, um mich zu erreichen. Und ich selbst muss meine Mobilnummer nicht wild verteilen. Bin ich außer Dienst, bleibt die Funktion einfach aus. Ich entscheide hier genauso über meine Erreichbarkeit wie bei E-Mails oder Slack.

Auch unseren Digital Workplace bzw. unser Social Enterprise Network erreiche ich einfach über den mobilen Zugriff. Ich kann News einstellen, Useranfragen beantworten oder Dokumente hochladen bzw. bearbeiten. Alle meine Aufgaben und Projekte regle ich außerhalb des Büros mobil über Wrike. Auch dieses Programm kann ich auf jeglichem Device synchronisiert nutzen. Ich sehe die Projekttasks und Deadlines, die mir zugeteilt sind und kann schnell selbst Aufgaben erstellen und Teammitgliedern zuweisen.

Wie OneNote darf auch Twitter allein auf dem Screen stehen. Das liegt daran, dass ich über diese App die meisten Informationen von der Außenwelt beziehe. Egal ob News, spannende Artikel oder lustige GIFs. Twitter hat immer etwas für mich im Feed und ist eine heavy use App. Gleiches gilt für die Google Podcast App. Während ich im Büro mit Kopfhörern bei bestimmten Arbeitsprozessen häufig Musik höre, kommen seit fast zwei Jahren auf dem Weg zur Arbeit oder während Dienstreisen in der Bahn diverse Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen auf meine Ohren. Twitter und Google Podcast verstehe ich vor allem auch als Apps der Weiterbildung, da hier eine Community diverse Insights teilt. Das gilt auch für Blinkist, wo ich die wichtigsten Takeaways und Aussagen von Büchern innerhalb von 15 Minuten in strukturierten Kurzkapiteln aufbereitet bekomme.

Wohin der Weg führt?

Wohin die digitale Heldenreise geht, werden wir kommende Woche nach dem #DigiDay18 vielleicht etwas klarer wissen. Auf jeden Fall aber werden wir uns über Tools, Skills oder Mindset austauschen und miteinander vernetzen.

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